Die Feuerbestattung (Kremation)

Bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam des Verstorbenen dem Feuer übergeben. Die Einäscherung des Verstorbenen wird in einem Sarg durchgeführt. Bei der üblichen Feuerbestattung gibt es zwei Grundsätzliche Abläufe:

- es kann zur Verabschiedung der Sarg aufgebahrt werden. Nach der Trauerfeier erfolgt die Überführung ins Krematorium. In der Regel kann dann die Urne 2-3 Tage später beigesetzt werden.

- Der Verstorbene wird zuerst ins Krematorium überführt.

- Bei der Trauerfeier ist die Urne aufgebahrt und wird in der Regel im Anschluss daran auf dem Friedhof beigesetzt.


anonyme Bestattung der Asche

Die Beisetzung in einer Urne findet in einem Gemeinschaftsgrab auf einem Friedhof statt. Die Grabstätte ist üblicherweise nicht namentlich gekennzeichnet.


Seebestattung

Jeder kann sich für eine Seebestattung entscheiden (auch wenn er nicht zur See gefahren ist).

Hierfür muss eine schriftliche Willenserklärung vorliegen. Die Hinterbliebenen können bei der Beisetzung auf See mit dabei sein und eine Trauerfeier an Bord abhalten. Innerhalb der Dreimeilenzone der Nord- oder Ostsee, auf Wunsch auch in den Weltmeeren, wird die Asche des Verstorbenen in einer wasserlöslichen Urne der See übergeben. Auf einer Landkarte sind die nautischen Daten des Beisetzungsortes festgehalten.


Alpenbestattung

Auch die Alpenbestattung ist eine sehr naturverbunden Bestattungsart. Auf einigen Bergalmen in der Schweiz ist es möglich, die Asche des Verstorbenen mitten in der freien Natur beizusetzen. Um den ursprünglichen Charakter der Almwiesen zu erhalten werden hier keine Grabsteine oder Kreuze zum Gedenken aufgestellt.